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Aufzuchtfutter
Zur Aufzucht von Kampffischen eignen sich verschiedene Futtersorten und Futterarten. Da Kampffischbabies ziemlich klein sind, muss man mit Infusiorien die Fütterung beginnen. Infusiorien sind Kleinstlebewesen, welche sich in jedem eingelaufenen Aquarium von ganz alleine bilden. Es gibt Infusiorien allerdings auch zu kaufen. NobilFluid von JBL als Beispiel, eignet sich hervorragend.
Staubfutter ist auch geeignet. Hier gibt es von verschiedenen Herstellern ganz unterschiedliche Arten. Je feiner das Futter, desto besser ist es, da man es dann früher an die Jungfische verfüttern kann. In der Meerwasseraquaristik gibt es das CyclopEeze von Argent, welches sich hervorragend zum verfüttern an Süßwasserjungfische eignet.
Um Jungfische schnell groß und kräftig zu bekommen, kommt man nicht daran vorbei auch Lebendfutter einzusetzen. Am besten geeignet sind frisch geschlüpfte Atemianauplien. Diese kleinen Salzwasserkrebschen werden aus Eiern gezogen und direkt an die Jungfische verfüttert.
Essigälchen, Pantoffeltierchen und Microwürmchen sind ebenfalls gut für die Aufzucht.
Wenn die Bettababies größer sind, können andere Futtersorten und Futterarten verwendet werden. Granulate, extra für Betta, sind ein besonders nahrhaftes Futter. Lebendfutter wie Wasserflöhe und Mückenlarven sind aber auch hier unumgänglich.
Spezielle Betta Futter und Aufzuchtfuttersorten gibt es im Deutschen Handel leider nicht. Nur über das Internet kommt man bei einigen Züchtern und Importeuren an spezielle Futtersorten, wie z. B. Atison Betta Food, heran. JansKampffisch-Shop hat sich genau auf diese Futtersorten spezialisiert.
Bei allen Futtersorten, sollte aber darauf geachtet werden, dass sie keinerlei oder nur geringfügig pflanzliche Inhaltsstoffe aufweisen. Kampffische können pflanzliche Kost nicht verwerten, die Folge können Krankheiten sein, woran der Betta dann sterben kann.
Kampffische benötigen eine abwechslungsreiche Fütterung. Man sollte daher immer verschiedene Futtersorten und Arten haben, damit die Kampffische nicht krank werden.
Vorsicht mit roten Mückenlarven und Tubifix. Rote Mückenlarven können bei Kampffischen eine Verfettung verursachen, wodurch der Kampffisch krank wird und oft stirbt. Daher sollten rote Mückenlarven nur selten verfüttert werden. Tubifix ist so gut wie nie als sauberes Futter zu bekommen, da diese kleinen Würmer in stark verdrecktem Wasser gezogen und vermehrt werden. Daher sollte auf Tubifix komplett verzichtet werden.
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