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Über uns

Seit über 20 Jahren (mit einigen kleinern und größeren Unterbrechungen) halten und pflegen wir Kampffische, denn beide haben wir schon als Kinder Kampffische besessen. Seinerzeit hauptsächlich in Gesellschaftsbecken, wie es von den meisten Zooläden und Fachgeschäften leider auch heute immer noch empfohlen wird.

In den ganzen Jahren kam es auch immer wieder zu Vermehrungen. Wenn diese dann Erwachsen waren, haben uns die örtlichen Zooläden diese gerne abgenommen.

Seit 1999 sind wir in die Hobbyzucht eingestiegen.

Unser Zoofachgeschäft des Vertrauens in Kassel konnte seinerzeit auch immer wieder einige seltenere Arten beschaffen, wie z.B. Betta picta, Betta pugnax, Betta enisae oder Betta bellica. Es dauerte nicht lange so hatten wir zusammen ganz schnell 7 Becken. Die Nachzuchten waren allerdings alles eher Zufallszuchten, da man dann doch viel zu wenig Ahnung von der Profizucht hatte.

Wegen beruflicher Überlastung und wegen eines Umzugs Ende 2004 haben wir für eine Pause von 2 Jahren uns nur noch auf ein paar wenige Kampffische beschränkt. Eigentlich hatten wir in dieser Zeit auch eher ein Pflegeheim für Kampffische, denn Frauchen schleppte - wie schon so oft - kranke, alte und schwache Pflegefälle an und päppelte sie wieder auf. An Krankheiten haben wir glaube ich so alles durch was es gibt, jedenfalls die Gängigsten.  

Anfang 2007 haben wir wieder begonnen. Im Februar 2007 haben wir uns ein 400 Liter Becken zugelegt. Und schon war es um uns erneut geschehen „Betta-Fieber“. Das kommt so schnell, dagegen ist nichts zu machen. Mittlerweile besitzen wir ca. 100 Aquarien zwischen 8 und 400 Liter und eine Seperationsanlage mit 180 Liter - 52 Abteile. „Tendenz weiter steigend!“
Leider konnte unser Zooladen weniger als früher die seltenen Betta bekommen, daher begannen wir uns mal im Internet umzuschauen.

Und dort mussten wir zu unserer Überraschung erst einmal feststellen, was es alles zu bekommen gibt. Wir hatten ja keine Ahnung, dass diese Hochzuchten nicht nur in den Büchern zu sehen, sondern auch über das Internet zu bekommen sind.

Schwarz sollte er sein, denn so einen hatte meine Frau als Kind als Veiltail. Also gesucht und gesucht und erst dann in einem Forum im Internet gefunden, bei einem Import.

Im Forum lernten wir schnell verschiedene Züchter kennen, unter anderem Markus Bache. Und wie es der Zufall will, wohnen wir nur 15 Minuten von Markus entfernt. Also Telefon und auf ging es zu Markus. Dass auch wir von Markus Fische mitgenommen haben, ist ja wohl klar.

Erst durch Markus hat es unseren Sohn Sascha dann auch so richtig erwischt. „Marbel“ hat es ihm angetan (Vielleicht hat Betta-Fieber verschiedene Symptome).

Durch Markus sind wir auch im Sommer 2007 dem EHBBC (Europäischer Halbmond Betta Besitzer Club e.V.) beigetreten. Die Mitgliedschaft währte allerdings leider nur bis Anfang Februar 2009. Schwierige und unangenehme Angelegenheiten und Vorfälle haben uns dazu veranlasst den Verein zu verlassen.

Trotzdem halten, pflegen und züchten wir die verschiedene Betta Arten weiter. In erster Linie aber Betta splendens in den Hochzuchten, Halfmoon, Plakat und Crowntail.

Einige Erfolge mit unseren Nachzuchten konnten wir bereits verzeichnen. Mehr als die Erfolge freut uns aber, dass wir häufiger sehr positive Nachrichten und Mitteilungen von Abnehmern unserer Nachtzuchten erhalten, selbst über Nachzuchten welche wir schon vor 2 Jahren abgegeben haben. Dies zeigt uns, dass wir in der Zucht und Aufzucht auf dem richtigen Weg sind.

Am 15.02.2009 haben wir uns mit ein paar weiteren Züchtern zusammen getan und die Züchtergemeinschaft "Kampffischfreunde" ins Leben gerufen. Ziel der Gemeinschaft ist unser Hobby und die Kampffische anderen Menschen näher bringen zu können, so dass sich auch andere an diesem schönen Hobby und den prachtvollen Charakter-Fischen erfreuen können.

Fortsetzung folgt